Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) in unserer Praxis für Urologie in Berlin Wilmersdorf

ESWT (Extrakorporale Stoßwellentherapie) ist eine relativ neuartige Möglichkeit, um Potenzstörungen beziehungsweise eine Erektile Dysfunktion (ED, umgangssprachlich: Erektionsstörung) erfolgreich zu behandeln. Auch bei sogenannter „Induratio penis plastica“ (IPP) und dem chronischen Beckenbodenschmerz“, engl. „chronic pelvic pain syndrom“ (CPPS) genannt, kann mit fokussierten Stoßwellen therapiert werden. Wir verwenden in unserer Praxis für Urologie in Berlin Wilmersdorf das ESWT-Gerät PiezoWave² „Multiuse 30“ (Firma ELvation) und haben damit sehr gute Erfahrung in der Therapie von Erektionsstörungen gemacht. Bei einer Erektilen Dysfunktion können sowohl die gefäßbedingte (vaskuläre) wie auch die durch die Schädigung des Schwellkörpers bedingte Variante hiermit behandelt werden. Auch nach einer Krebsoperation (Prostata, Harnblase, Darm), bei der Nerven und Gefäße geschädigt wurden, kann diese Therapie mit ESWT bei uns erfolgreich zum Einsatz kommen.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin in unserer privaten Sprechstunde für Urologie in Berlin Wilmersdorf unter Tel. 030-810 509 40, um die Behandlungsmöglichkeit in Ihrem individuellen Fall abzuklären.

ESWT gegen Erektionsstörungen in unserer urologischen Praxis in Berlin Wilmersdorf

Mit dem Gerät PiezoWave² können wir in unserer Praxis für Urologie sogenannte linienförmige fokussierte Stoßwellen gezielt zur Behandlung von Potenzstörungen einsetzen. Diese niedrig energetische Stoßwellentherapie ESWT kann die Gefäß- und Schwellkörpermuskelzellenfunktion deutlich verbessern und damit die Erektionsfunktion in vielen Fällen wiederherstellen. In der Regel sind mit einigen Sitzungen gute Erfolge zu erzielen. Auch Patienten, die mit PDE 5 Hemmern behandelt wurden und deren Erektionsfunktion nicht mehr zufriedenstellend ist, können mit der Stoßwellentherapie häufig wieder zu einer koitusfähigen Erektion gelangen. Auch bei der Diagnose „Induratio penis plastica“ kann die Stoßwellentherapie zum Abbau der verkalkten Plaques und zur Verminderung von Peniskrümmungen beitragen.

Erektionsstörungen haben meist eine organische Ursache

Erektionsstörungen können in jedem Alter auftreten, nehmen aber ab einem Lebensalter von 40 Jahren bei Männern zu. Man spricht davon, wenn Männer während einer Dauer von sechs Monaten in mehr als 70 % der Fälle keine ausreichend steife Erektion erreichen oder aufrechterhalten können. Während bei jüngeren Männern psychische Ursachen wie Stress eine mögliche Ursache sein können, ist dies bei Männern ab circa 40 Jahren in der Regel nicht der Grund. Es kann sich hier hingegen um Durchblutungsstörungen, Abflussstörungen (vgl. „venöses Leck“, Schwellkörperinsuffizienz) oder auch Hormonstörungen handeln. Da Erektionsstörungen oft der erste Hinweis auf eine noch unerkannte Gefäßerkrankung mit einem Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt (vgl. Bluthochdruck), sind, sollten diese unbedingt immer medizinisch abgeklärt werden. Im Rahmen der Behandlung kann eine ESWT-Therapie bei Potenzstörungen in unserer Praxis durchgeführt werden.

ESWT gegen das chronische Beckenbodenschmerzsyndrom/ Chronic Pelvic Pain Syndrome (CPPS)

Der chronische Beckenbodenschmerz fasst ein Krankheitsbild unterschiedlicher Ursachen und Symptome zusammen. Betroffene Frauen und Männer können unter folgenden Symptomen leiden: schmerzhafter und häufiger Harndrang, Schmerzen im Genital- und Leistenbereich, Berührungsempfindlichkeit im Dammbereich, Unterleibsschmerzen und/oder sexuelle Funktionsstörungen.

Treten diese Symptome zusammen oder teilweise über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten auf, spricht man vom chronischen Beckenbodenschmerz. Die Ursachen des Krankheitsbildes können ebenso unterschiedlich sein wie seine Symptome. Bei Männern ist häufig eine abakterielle, nicht behandelte Prostataentzündung der Auslöser. Außerdem können immunologische, hormonelle, neurologische sowie auch psychosomatische Faktoren eine Rolle spielen. Aufgrund dessen bleibt die Krankheit in der herkömmlichen urologischen Diagnostik oft unentdeckt.

Der gemeinsame Nenner von Ursachen und Symptomen ist die dauerhafte Kontraktion und Verhärtung von Muskelsträngen (glatte Muskulatur) sowie der umliegenden Faszien im Beckenboden. Mithilfe fokussierter Stoßwellen lassen sich Triggerpunkte im Muskelgewebe behandeln, was zu dauerhafter Entspannung führt. Aufgrund des komplexen Krankheitsbildes hängt die Behandlungsdauer von den individuellen Beschwerden der betroffenen Personen ab. Durch die zielgenaue Fokussierung der Stoßwellen zwischen 0,5 – 7 cm Tiefe können wir die Beschwerden Schritt für Schritt lindern und die Lebensqualität der betroffenen Personen steigern.

Bitte vereinbaren Sie zur Abklärung Ihrer Erektionsstörungen einfach einen Termin in unserer privaten Praxis für Urologie in Berlin Wilmersdorf unter Tel. 030-810 509 40.


Sprechzeiten

Montag 9 – 13 Uhr / 15 – 19 Uhr
Dienstag 9 – 13 Uhr
Mittwoch 9 – 18 Uhr
Donnerstag 15 – 19 Uhr
Freitag 9 – 13 Uhr
und nach Vereinbarung

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